| Gmunden hatte Bullen am Speiseplan |
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Nach einem gelungenen Auftakt lassen die Bulls gegen Gmunden ebenso stark nach. Unter dem Strich steht eine hausgemachte 60:81 Niederlage gegen übermächtige Swans und damit die sechste Pleite in Folge. Kulinarische Leckerbissen sind sie gewohnt, die Gäste von Eventpartner Bergerbauer & Prieselbauer. Gegen Gmunden hoffte man auf einen sportlichen Leckerbissen und wurde zu Beginn der Partie keineswegs enttäuscht. Das Überraschungsmenü von Chefkoch Schrittwieser mit Seyni N'Diaye statt Heinz Kügerl in der Startformation macht schnell Lust auf mehr. N'Diaye erobert den Aufwurf, macht nach einem Dreier von Kevin Nelson auch die Punkte zum 5:0. Mike Schachtner und Nelson sorgen für Nachschlag, legen zum 10:2 für Kapfenberg nach - es läuft wie geplant. Bis auf 17:7 können sich die Hausherren absetzen, ehe Gmunden nach fünf Minuten langsam ins Spiel findet. Die Partie wird enger, bei 20:16 geht es ins zweite Viertel. Was dann passiert, schmeckt den Fans in der Halle allerdings gar nicht mehr. Gmunden kommt durch Deteri Mayes zum 24:24 Ausgleich. Der legt gleich noch zwei Dreier nach und somit den Grundstein für einen 11:0 Lauf auf 24:32. Jetzt geht es langsam aber sicher um die Wurst, Punkte sind dringend gefragt. Nach einem Treffer von Spielmacher Armin Woschank (27:32) geht es jedoch mit schwerer oberösterreichischer Kost weiter. Gmunden lässt einen 12:0 Run folgen, setzt sich bis zur Pause kräftig ab. Der Halbzeitstand liegt den Kapfenbergern schwer im Magen: 27:44. Nach der mageren Leistung in den ersten 20 Minuten sind nun hungrige Bullen gefragt, die Mannschaft muss dringend einen Gang höher schalten, um noch eine Chance zu haben. Während es defensiv wieder halbwegs läuft, dauert es in der Offensive bis Minute 23, ehe Bullenpunkte fallen (30:48). Angetrieben von Woschank, der mehrmals aus der Mitteldistanz zuschlägt, kämpfen sich die Bulls auf 40:53 heran. Die Mannschaft ist bemüht und auch Headcoach Schrittwieser ist kaum noch in der Coachingzone zu halten. Bei 49:62 schwächelt man allerdings am Rebound nach zwei vergebenen Freiwürfen von Boylan und fängt sich statt einem eigenen Angriff quasi als Sahnehäubchen in letzter Sekunde vor Viertelende noch einen Dreier ein. Spielstand: 49:65. In einem Spiel, das so gar nicht nach dem Geschmack des Kapfenberger Publikums ist, vergeht den Gmundnern leider auch im Schlussviertel der Appetit nicht. Zwar wollen die Hausherren unbedingt noch beweisen, dass sie besser sind, als es der Spielstand vermuten lassen würde, ernsthaft an der Gmundner Führung rütteln können sie aber nicht mehr. Zu oft versucht man es notgedrungen mit der Brechstange statt mit der feinen Klinge, während die Schwäne Zeit haben und diese nutzen, um gute Wurfchancen zu kreieren. Die Gäste lassen sich die Butter freilich nicht mehr vom Brot nehmen und fügen Kapfenberg eine bittere 60:81 Heimniederlage zu. Beste Werfer: Nelson 19, Woschank 15, Schachtner 7 bzw. Mayes 22, Oppland 15, Mayer 8 Die Niederlage gegen die Gmunden Swans ist die sechste Pleite in Folge, die die Kapfenberg Bulls eingefahren haben. "Gmunden hat perfekten Teambasketball gezeigt. Wir müssen weiter hart arbeiten und uns Schritt für Schritt an dieses Niveau herantasten", lautet das Rezept von Headcoach Michael Schrittwieser gegen die Krise. Während Gmunden Kapfenberg die Suppe kräftig versalzen hat, gab es wenigstens ein besonderes Schmankerl, das allgemeinen Zuspruch fand: die Darbietungen der Showtanzgruppe sumMary in Kooperation mit Body, Art and Expression sorgten für ordentlich Stimmung in der Walfersamhalle. Links zum Artikel http://bodyartandexpression.com/ Bilder zum Spiel
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